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Priester und sexuelle Straftaten

Vertrauen in den Papst schwind

Sonntag, 11. April 2010

Schlechte Umfragewerte in Deutschland

Vertrauen in den Papst schwindet

Papst Benedikt XVI. hat sich in einem Hirtenbrief an die irischen Katholiken bei den Opfern entschuldigt.

Papst Benedikt XVI. hat sich in einem Hirtenbrief an die irischen Katholiken bei den Opfern entschuldigt. (© APA)

Von WZ Online

Aufzählung Theologe fordert Verantwortung ein.

Hamburg. Das Vertrauen der Deutschen in den Papst und die katholische Kirche ist nach einer Umfrage wegen des Skandals um sexuellen Missbrauch dramatisch gesunken. Danach vertrauen nur noch 17 Prozent der Bundesbürger der Kirche und 24 Prozent dem Pontifex.

Ende Jänner, als die ersten Missbrauchsfälle bekannt geworden waren, hatten nach Forsa-Angaben noch 29 Prozent der Deutschen ungebrochenes Vertrauen in die Kirche, 38 Prozent glaubten damals noch fest an den Heiligen Vater.

Auch unter den Katholiken vertraut nach der Umfrage nur noch eine Minderheit dem Papst. Von Ende Jänner bis Mitte März sank die Quote von 62 auf 39 Prozent. Der Kirche schenken mittlerweile nur noch 34 Prozent der Katholiken in Deutschland Vertrauen. Ende Jänner waren es noch 56 Prozent. Von den konfessionslosen Deutschen bekundeten laut Forsa nur noch fünf Prozent Vertrauen in die katholische Kirche. Das Meinungsforschungsinstitut hatte im Auftrag des Hamburger Magazins "Stern" zwischen dem 17. bis 19. März 1508 Deutsche zu dem Thema befragt.

Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass die evangelische Kirche den Rücktritt ihrer Ratsvorsitzenden Margot Käßmann nahezu unbeschadet überstanden hat. 42 Prozent der Befragten äußerten Vertrauen in die evangelische Kirche, Ende Jänner waren es 44 Prozent. Das Vertrauen der Protestanten unter den Befragten zu ihrer Kirche blieb mit 65 Prozent im Vergleich zu 64 Prozent vor sechs Wochen fast völlig stabil.

Vorwurf der Geheimhaltung

Der Schweizer Theologe Hans Küng hat Papst Benedikt XVI. vorgeworfen, wichtige Informationen über Missbrauchsfälle geheim gehalten zu haben. "Es gab in der ganzen katholischen Kirche keinen einzigen Mann, der so viel wusste über die Missbrauchsfälle, und zwar ex officio - von seinem Amt her", sagte Küng im Schweizer Fernsehen.

Nach Angaben seines Büros vom Mittwoch bezog sich der Kirchenkritiker auf einen Brief, den Joseph Ratzinger im Mai 2001 in seiner damaligen Funktion als Chef der Glaubenskongregation geschrieben hatte.

In dem 2005 bekanntgewordenem Schreiben seien die kirchlichen Würdenträger angewiesen worden, alle Voruntersuchungen zu Missbrauchsfällen an Ratzinger weiterzuleiten. Die Untersuchungen sollten geheimbleiben.

"Er kann doch nicht nur den Bischöfen den Zeigefinger machen - ihr habt das nicht genügend gemacht - er selber hat die Instruktionen gegeben - als Chef der Glaubenskongregation und auch als Papst wieder neu", sagte Küng in dem Interview vom Sonntag. (APA)

Crimen Sollicitationis

"Crimen Sollicitationis", ein vom Heiligen Offizium, alarmierendes Dokument von 39 Seiten,das im Jahr 1962 eingeführt wurde, der die Verfahren begründet, wenn Priester beschuldigt werden, das Geständnis für Reue mit sexuellen Zwecken auszunutzen, und Formen, dieser Übertretung zu verbergen.Darin enthalten seien Anweisungen an die Bischöfe, wie man sich in Fällen von Priestern verhalten solle, die den Beichtstuhl für sexuelle Avancen nutzten oder die sexueller Kontakte mit Tieren, Kindern oder Männern beschuldigt wurden.

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RETTEN WIR 50 MILLIONEN KATHOLISCHE KINDER

Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel durch die, so in Gleisnerei Lügen reden und Brandmal in ihrem Gewissen haben, DIE DA GEBIETEN NICHT EHELICH ZU WERDEN und zu meiden die Speisen, die Gott geschaffen hat zu nehmen mit Danksagung, den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen. ________________________________________________________________

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