Sexueller Missbrauch im Bistum Würzburg
Donnerstag, 1. April 2010
Im Bistum Würzburg sind bislang sieben Personen des sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden. Die Vorfälle seien zwischen 2002 und 2010 bekannt geworden, erklärte der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann zum Auftakt der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates. Einige der beschuldigten Priester seien bereits gestorben. Stand: 26.03.2010 In den vergangenen Wochen hätten sich noch einmal zehn Personen bei der Diözese gemeldet, die sowohl über sexuellen Missbrauch und über körperliche Misshandlungen angemacht hätten. Die Personen seien teils Opfer und teils Mitwisser. Mit ihnen werde derzeit das Gespräch gesucht. Den Missbrauchsvorwürfen werde entschieden nachgegangen, sagte Hofmann. Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hat die Missbrauchsopfer um Vergebung gebeten, die unter Priestern oder Ordensleuten aus der Diözese Würzburg gelitten haben. Er sei persönlich sehr betroffen und traurig über diese "kriminellen Verhaltensweisen", so Bischof Hofmann am Freitagnachmittag (26.03.10) zum Auftakt der Frühjahrsvollversammlung des Diözesansrats in Würzburg. Der Bischof erklärte sich solidarisch mit missbrauchten Menschen und bat unbekannte Opfer sich bei Professor Klaus Laubenthal, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Kriminologie an der Universiät Würzburg, als neu ernannten Ansprechpartner für Missbrauchsfälle und Misshandlungen zu melden. Täter forderte Bischof Hofmann auf "sich vor Gott zu prüfen, sich den Vorwürfen zu stellen und die notwendigen Konsequenzen auf sich zu nehmen".Würzburg
BR-Online
LinK
Sexueller Missbrauch im Bistum Würzburg
Bischof Hofmann bestätigt Anschuldigungen

Bischof bittet um Vergebung
Opfer sollen sich melden
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